|
Neue Downloads
Top 5 Downloads
|
· Gäste Online: 9
· Mitglieder Online: 0
· Registrierte Mitglieder: 2,602
· Neustes Mitglied: Schlumpf2602
|
| ·
coco21 | 02:37:41 |
| ·
Seehund | 02:40:35 |
| ·
Nancy | 05:00:34 |
| ·
Webbi | 05:34:47 |
| ·
Gaboe | 18:19:47 |
| ·
FantasyGirl | 1 Tag |
| ·
Giuseppe | 1 Tag |
| ·
Blackcat | 1 Tag |
| ·
schnecke | 1 Tag |
| ·
Daddy | 1 Tag |
| ·
smojoy | 2 Tage |
| ·
VoiceX | 2 Tage |
| ·
Alberto | 2 Tage |
| ·
Helmi | 2 Tage |
| ·
Schlumpf2602 | 3 Tage |
| ·
deutznaik | 3 Tage |
| ·
douwe yntema | 3 Tage |
| ·
malaccc | 4 Tage |
| ·
R-S-O-L Cheffe Alex | 4 Tage |
| ·
Jante | 4 Tage |
|
|
Eine Weiterleitung kommt immer dann zum Einsatz, wenn sich die Adresse einer Seite geändert hat, also wenn Sie beispielsweise Ihre Domain gewechselt haben, eine Umstrukturierung der Website vorgenommen haben oder veraltete Seiten in ein Archiv verschieben. Als Webmaster ist man daran interessiert, dass die Besucher nicht auf eine öde „404 - Seite nicht gefunden“-Fehlermeldung treffen, sondern zur neuen Adresse weitergeleitet werden.
Aber wie realisiert man eine Weiterleitung und welche Arten von Weiterleitungen gibt es überhaupt? Wie reagieren Suchmaschinen darauf?
Zunächst muss man sich die Frage stellen, ob man eine clientseitige Weiterleitung oder serverseitige Weiterleitung einsetzen will.
1. Serverseitige Weiterleitung
Serverbasierende Weiterleitungen sind nach Möglichkeit immer den clientbasierenden Weiterleitungen vorzuziehen. Die beliebtesten Arten der serverseitigen Weiterleitung sind über Apache (.htaccess) und PHP. Für welche Sie sich genau entscheiden, ist im Grunde genommen egal. Allerdings muss man hier auf die technischen Möglichkeiten bzw. Einschränkungen des Providers achten.
Die zweite wichtige Frage im Zusammenhang mit serverseitigen Weiterleitungen ist der „HTTP Status Code“. Der Server kann verschiedene Codes zurückgeben, uns interessieren hier am Anfang nur die Status-Codes 301 und 302. Standardmäßig wird bei serverseitigen Weiterleitungen der Code 302 verwendet, man sollte allerdings besser 301 zurückgeben.
Warum?
301 = Moved Permanently (Die Seite wurde permanent verschoben)
Beim Status-Code 301 wird der PageRank übernommen. 301 signalisiert dem Spider, dass die Adresse veraltet ist und er nur noch die neue Adresse verwenden soll.
302 = Moved Temporarily (Die Seite wurde temporär verschoben)
Der Status-Code 302 birgt die Gefahr des sogenannten „URL-Hijackings“ oder „Domain-Hijackings“. Eine Seite, die eine Weiterleitung über den Status-Code 302 schaltet, kann sich die Inhalte der neuen Adresse zu Eigen machen. Wenn die Weiterleitungsadresse dabei „stärker“ ist (also einen höheren PageRank hat) als die Zieladresse, dann verdrängt sie die Zieladresse aus dem Suchmaschinen-Index und die Unterseiten werden stark abgewertet. Für kommerzielle Seiten ist Hijacking also ein finanzieller Schaden.
302-Weiterleitungen begegnet man manchmal bei Webkatalogen. Daher sollte man auch aufpassen, ob die Kataloge, in denen man sich anmeldet, vielleicht ihre Einträge mit dem Status-Code 302 weiterleiten. Welcher HTTP Status-Code an den Spider zurückgegeben wird, lässt sich zum Beispiel mit dem Online-Tool Web-Sniffer testen.
Für Sie bedeutet das jetzt, dass wenn Sie eine Domain gewechselt haben und von der alten auf die neue Domain mit dem Status-Code 302 weiterleiten, dass in den Suchmaschinen weiterhin die alte Domain mit den Inhalten der neuen Domain gelistet wird, da ihre alte Domain ja höchstwahrscheinlich erst noch einen höheren PR hat, als ihre neue Domain. Ihre neue Domain wird erst in den Suchergebnissen angezeigt, wenn sie aus der 302- eine 301-Weiterleitung machen.
Und wie realisieret man eine 301-Weiterleitung mit PHP oder .htaccess (Apache)?
a) PHP-Weiterleitung
Beispiel:
<?php
header("Status: 301 Moved Permanently");
header("Location:neueurl");
exit;
?>
Der Befehl „exit“ verhindert das nachfolgender Code ausgeführt wird. Abgesehen davon würde es auch keinen Sinn machen, danach noch Code ausführen zu wollen, da man direkt weitergeleitet wird und der Befehl header() immer vor der Ausgabe stehen muss.
Da jetzt aber standardmäßig eine 302-Weiterleitung benutzt wird, müssen wir mit Hilfe von header("Status: 301 Moved Permanently"); explizit eine 301-Weiterleitung hervorrufen. Wenn header("Status: 301 Moved Permanently"); also fehlt, haben wir eine Weiterleitung mit Status-Code 302.
b) .htaccess-Weiterleitung
Beispiel:
Redirect 301 /Verzeichnis/beispiel.htm http://www.deine-domain.de/beispiel.htm
Darüber brauche ich eigentlich keine großen Worte mehr verlieren. Von /Verzeichnis/beispiel.htm wird auf http://www.deine-domain.de/beispiel.htm weitergeleitet und Status-Code 301 an den Spider ausgeliefert.
Das war alles Wichtige für den Anfang zu den serverseitige Weiterleitungen, nun zu clientseitigen Weiterleitungen:
2. Clientseitige Weiterleitungen
Clientseitige Weiterleitungen sind in fast allen Fällen nur eine Notlösung. Auf diese Notlösung muss zum Beispiel zurückgegriffen werden, falls ihr Webspace-Anbieter keine serverseitigen Weiterleitungen unterstützt.
Clientseitige Weiterleitungen können per Meta-Refresh-Tag oder per JavaScript erfolgen. Daher hat man leider den Nachteil, dass die Weiterleitung durch Meta-Refresh oder JavaScript nicht von allen Browser unterstützt wird oder der Besucher auch die Möglichkeit hat, JavaScript abzuschalten. Deswegen sollte man neben der Weiterleitung auch einen ganz gewöhnlichen Link hinzufügen, auf welchen der Besucher anklicken kann. Dies hat auch den Vorteil, dass die Suchmaschinen diesen Link folgen.
Darüber hinaus können clientseitige Weiterleitungen dazu führen, dass ihre Seiten aus dem Index der Suchmaschinen fliegen oder abgewertet werden (dies ist allerdings nicht zwangsläufig so).
Aber das eigentliche Problem an clientseitiger Weiterleitung und der Grund, warum diese Art der Weiterleitung zum Ausschluss aus den Suchmaschinen führen kann, ist, dass Meta- und JavaScript-Weiterleitung gerne von Spammern verwendet werden. Clientseitige Weiterleitungen geben keinen Status-Code zurück, sie können also 301 und 302 vergessen und die Spider ebenfalls, denn der Spider kann ohne diesen Status-Code eine Weiterleitung auch nicht von einer stinknormalen Internetseite unterscheiden. Spider verarbeiten auch kein JavaScript. Weiterleitungen werden von den Suchmaschinen also genauso indexiert, wie andere Webseiten.
Spammer schmuggeln nun hochoptimierte Weiterleitungsseiten in den Index der Suchmaschinen und leiten alle Besucher, die über diese hochoptimierten Seiten kommen, auf die eigentliche Seite weiter. Denn Weiterleitungen sind ja ganz normale Internetseiten und sie können auch Inhalt haben, im Gegensatz zu serverseitigen Weiterleitungen. Nur leider ist der Inhalt bei clientseitigen Weiterleitungen nicht identisch mit den Inhalten der neuen Adresse.
Das sollte als Warnung ausreichen. Und so werden clientseitige Weiterleitungen umgesetzt:
a) Meta-Refresh-Weiterleitung
Beispiel:
<meta http-equiv="refresh" content="5; url=http://www.neue-url.de/">
Die 5 gibt an, dass 5 Sekunden gewartet wird, bis der Browser auf http://www.neue-url.de weiterleiten soll. Ein zu geringer Wert kann dazu führen, dass die Weiterleitung schneller als Spam angesehen wird. Die Meinung der Gelehrten über die Mindestangabe geht etwas auseinander, einige sagen, dass die Weiterleitung frühstens nach 15 Sekunden erfolgen sollte, andere sagen 30 Sekunden oder noch mehr.
Nebenbei bemerkt kann es für Besucher auch sehr verwirrend und ärgerlich sein, wenn sie plötzlich ohne Vorahnung weitergeleitet werden, wenn sie noch dabei sind die Seite zu lesen (gilt für JavaScript-Weiterleitungen ebenfalls). Bei serverseitigen Weiterleitungen hingegen bekommt der Besucher nichts von der Weiterleitung mit.
b) JavaScript-Weiterleitung
Eine Möglichkeit ist:
<script language ="JavaScript">
<!--
document.location.href="http://www.neueurl.de";
// -->
</script>
Das führt aber leider dazu, dass der Zurück-Button gestört und unbrauchbar wird. Benutzen sie also lieber dieses Beispiel, da der Zurück-Button dadurch weiterhin funktioniert:
<script language ="JavaScript">
<!--
window.location.replace('http://www.neueadresse.de');
// -->
</script>
Und als Fazit muss man nun daraus ziehen, dass man unbedingt serverseitige Weiterleitungen einsetzen sollte. Achten sollte man auch darauf, dem Spider den HTTP Statuscode 301 zurückzugeben und nicht 302.
|
|
|
am 22. April 2008 12:50:25
|
Kommentare: 1 Benutzerlevel: Mitglied
|
Vielen Dank, sehr hilfreich |
|
|
|
Nur Mitgliedern ist das Kommentieren gestattet.
|
|
|
Aktuelle Bewertung: (Insgesamt: 1 Bewertung) |
|
| Aktuelle Durchschnittsbewertung: 3 Sterne |
|
|
|
|